Memorandum

In Memorial an Steve Lee

*05.Aug.1963 - † 05.Okt 2010 
 

Als ich im Radio diese schreckliche Nachricht hörte, dass Steve Lee tödlich verunglückt sei, dachte ich, das kann nicht sein! Das muss ein Irrtum sein!!

Ich brauchte eine Weile um zu realisieren was passiert war und vielen Fans ging es bestimmt genauso!

Unfassbar, dass ein so grossartiger Mensch und Sänger so unerwartet und viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde.

Die Musikwelt verliert mit Steve eine aussergewöhnliche Stimme und ein charismatischen Menschen.

Bild: Gotthard

Bild: aus eigener Quelle

Ich hatte ihn zwar nie persönlich kennen gelernt, doch als ich am
3. Mai 2003 in Lugano das Glück hatte, ein Konzert von Gotthard zu besuchen, war dieser Moment für mich eine Inspiration an meiner Zeichnung weiter zu arbeiten, die ich in den 90er Jahren von der Band angefangen hatte... Doch leider habe ich es bis heute nicht geschafft, das Werk zu vollenden.
Dennoch; Steve's Gesicht und jenes eines Bandmitglieds habe ich fertig (noch mit Hut).    

Bild: aus eigener Quelle

Für mich wird er stets in meiner Inspiration weiter leben und ich werde sein Andenken in Ehren halten.
 
Rest in Peace, Steve - 'Anytime, Anywhere'! 

Meinen speziellen Dank geht an Tomaso (und an David):
Ohne ihn hätte ich diese 'einmaligen' und ganz 'speziellen' Momente und Eindrücke im Tessin 2003 nie erlebt! Für mich war es eine 'Begegnung' der ganz besonderen Art.
 
Ich möchte der Familie, seiner Lebenspartnerin, seinen Freunden, der Band und den Fans mein tiefstes Bedauern und Mitgefühl aussprechen.
 
 
"Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb in euch, ich geh in eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.
 
Ihr glaubt mich tot, doch dass die Welt ich tröste,
leb ich mit tausend Seelen dort,
an diesem wunderbaren Ort,
im Herzen der Lieben.
Nein, ich ging nicht fort,
Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste."

(Michelangelo Buonarroti)

In Memorial an Karin Iten

*11.Aug.1956 - † 18.Mai 2010 
 

Völlig unerwartet und fassungslos habe ich erfahren, dass die ehemalige Spitzen-Eiskunstläuferin in Winterthur im Alter von erst 54 Jahren verstorben ist.
 
Sie war für mich eine sehr angenehme Arbeitskollegin
und ich habe mich immer wieder gerne mit ihr ausgetauscht.
 
Ich werde ihr Andenken stets in Ehren halten.
 
Der Familie möchte ich mein tiefstes Bedauern und mein Mitgefühl aussprechen.

 

"Einschlafen dürfen, wenn man müde ist und eine Last fallen lassen können, die man lange getragen hat, das ist eine tröstliche, eine wunderbare Sache."
(Hermann Hesse)

Bild: Ivo Birrer 2008

Bild: SR DRS 2010

Der Landbote, Ausgabe 26. Mai 2010

Auszüge aus ihrem Leben als Eiskunstläuferin

Karin Iten
Die Schweizer Eiskunstlaufszene trauert um Karin Iten.
Bild: Keystone

Karin Iten gewann 1973 in Köln EM-Bronze und holte sich auch die damals gleichzeitig vergebene Goldmedaille in der Pflicht. Sie war damit die erste Schweizerin, welche internationales Edelmetall holte, später folgten Denise Biellmann und Sarah Meier.
Im selben Jahr wurde sie im Rahmen der Swiss Sport Awards als
Sportlerin des Jahres ausgezeichnet.
 
1975 trat die dreifache Schweizer Meisterin zurück und war anschliessend als Trainerin tätig. Nach 6 Jahren musste sie jedoch -aus gesundheitlichen Gründen- auch diese Tätigkeit aufgeben.

Pirouette
Zusätzliche Bekanntheit erlangte die Zürcherin durch ihre charakteristische Pirouette, bei der ein Fuss den Kopf berührt. Richtig populär wurde die Pirouette allerdings erst durch die spätere Weltmeisterin Denise Biellmann und trägt deswegen auch deren Namen.

 

Quelle: Tagesanzeiger 20.05.2010
Bild: (1973) aus privater Quelle

 

Sportliche Laufbahn:

 

Schweizer Meisterschaft:

1969 in Lausanne Zweite hinter Charlotte Walter

1970 in Winterthur Sechste nach der Pflicht, nachher aufgegeben (Grippe)

1971 Dritte hinter Charlotte und Donna Walter (gleicher Stand schon in der Pflicht)

1973 Meisterin in Basel. 

 

International / Europameisterschaft:

1972 in Göteborg 15. Rang (12. nach der Pflicht)

In der Saison1972/73 Erste in St. Gervais, Zweite in Richmond, Vierte in Prag, Dritte bei der Europameisterschaft in Köln (nach der Pflicht noch Erste), Sechste bei der Weltmeisterschaft in Preßburg. 

 

Rund 30 Stunden in der Woche trainiert Karin Iten, die erste Medaillengewinnerin der Schweiz im Frauen-Eiskunstlauf. Und dies beinahe elf Monate im Jahr. Im Sommer, wenn in Winterthur auf der Zelgli-Kunsteisbahn, der zweiten Heimat von Karin Iten, kein Eis vorhanden ist, zieht die Familie Iten nach Frankreich, nach Megève. Trainer Jack Gerschwiler reist mit, denn zwischen dem 1. Juni - nach Karin Itens Ferien - bis in den September hinein wird die nächste Saison vorbereitet. Gerschwiler, zugleich Karins Lehrer, will seinen Schützling noch weiter nach vorn bringen.

Quelle: Munzinger Archiv

 

Das Schweizer Kreuz an einem der Siegesmasten in Köln -

ein kleines Mädchen aus Winterthur
holte die erste Medaille, die jemals eine Eiskunstläuferin in die Schweiz brachte.
Aber Karin Iten musste mit einer Krankheit leben lernen, bevor sie als Eisprinzessin gefeiert werden konnte.

 

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Bilder: (1973) aus privater Quelle

Quelle: Schweizer Illustrierte, Ausgabe vom 12. Februar  1973

 

Pflicht - Gold für Karin Iten

Grosser Erfolg für den Schweizer Eiskunstlaufsport:
die junge Winterthurerin Karin Iten holte sich am Donnerstag in München bei den Weltmeisterschaften die Goldmedaille im Pflichtlaufen.

 
 

 

Bild: Funkbild - Keystone 07.03.1974 (aus privater Quelle)

 

 

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